Wissenswerte Fakten zum Thema Zahnarzt

Interessante Aspekte rund um das Thema Veneers

Der Begriff kommt aus dem Englischen und bedeutet Verschalung oder Verblendung. Unter einer solchen Verschalung versteht sich eine hauchdünne Keramikschale, welcher dauerhaft an der Oberfläche des Zahnes, überwiegend im Frontzahnbereich, angebracht wird. Hergestellt werden diese durchscheinenden Schalen aus qualitativ hochwertiger Keramik.

Einige Veneer-Produzenten greifen außerdem auf Kunststoff-Keramik-Komposit zurück. Die Keramikschale wird zuvor an die Zahnfarbe durch Einfärbung angepasst, sodass sich im Nachhinein kein Unterschied mehr feststellen lässt. Die Zahnverschalung dient entweder der Zahnkosmetik oder wird aus medizinischen Gründen vorgenommen.

Unterschiedliche Arten
Es existieren verschiedene Varianten von Zahnverblendungen, welche sich entweder infolge ihrer Anbringungsmethode, Stärke oder aufgrund ihres Materials unterscheiden. Demnach gibt es einerseits konventionelle Zahnverschalungen, Veneers-to-Go sowie Non-Prep- (sog. Lumineers), Komposit- oder Kunststoff-Veneers.

Konventionelle Zahnverschalung und Lumineers
Eine konventionelle Zahnverschalung besteht aus Vollkeramik und ist in etwa einen Millimeter dick. Die Schalen werden im Zahnlabor mithilfe eines Abdrucks des betroffenen Zahnes individuell angefertigt. Die Dicke und Farbe passt wiederum der Fachmann an, sodass sich die Verblendung natürlich in die Umgebung der anderen Zähne einfügt.

Dünne Lumineers sind dagegen mit 0,3 bis zu 0,6 Millimetern Dicke deutlich dünner. Da die Methode der Non-Prep-Veneers aus den Vereinigten Staaten stammt, werden die Lumineers auch dort in einem Labor hergestellt. Sie zeichnen sich vor allem durch ihre lange Haltbarkeit und hervorragende Qualität aus.

Veneers-to-Go und Komposit-Veneers
Fällt die Entscheidung auf Veneers-to-Go wird nur ein Besuch beim Zahnarzt benötigt, da kein Abdruck des Zahnes notwendig ist. Dank der genormten Verschalung, welche direkt an die Zähne angebracht werden, entfällt dieser Schritt. Die Zahnverblendung besteht entweder aus Kunststoff-Keramik-Komposit oder reinster Keramik. Diese Veneer-Variante ist insbesondere für den frontalen Zahnbereich geeignet.

Entscheidet sich der Patient für die Non-Prep-Variante oder die konventionelle Variante, wird einige Zeit benötigt, diese im Zahnlabor zu fertigen. Die aus Kunststoff hergestellten Produkte stellen daher eine Zwischenlösung dar, bis die endgültige Verblendung am Zahn aufgebracht werden kann.

Einsatz der Verschalung
Beim Einsatz der Keramikverschalung gibt es unterschiedliche Schritte. Zu Beginn werden die Zähne untersucht, während im Anschluss ein Kostenvoranschlag gemacht wird. Nach einer gründlichen Reinigung der Zähne sowie der Entfernung älterer Zahnfüllungen und -kronen können die Zähne abgeschliffen werden. Dies erfolgt unter einer örtlichen Betäubung und ist notwendig, um eine ausreichende Haftung der Zahnverschalung zu garantieren. Dies ist jedoch nur bei Komposit-Veneers sowie konventionellen Zahnverblendungen notwendig.

Von den vorbereiteten Zähnen wird nun ein Abdruck gemacht und ins Labor gesendet. Anschließend wird die Farbe der anderen Zähne überprüft, um ein natürlich erscheinendes Ergebnis zu garantieren. Im Labor erfolgt die Herstellung der passgenauen Verblendung. Zu guter Letzt werden die individuell hergestellten Veneers vom behandelnden Zahnarzt, wie beispielsweise Ernst Kai Hopp Zahnarzt eingesetzt und eventuell im Hinblick der Dicke und Farbe noch einmal angepasst.


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